sun-of-life
  Suna + Rah
 
           Kosuna Kaito Yoshi

"Vor langer Zeit gab es Menschen, die vermochten einem starken Dämonen den materiellen Körper zu entreißen. Sie banden mit einem schweren und für alle Zeit geheimen Ritual diese Seele an den Körper eines Menschen, auf das diese eine Einheit wurden und einander unterstützen. Doch die außenstehenden Menschen wurden bald misstrauisch. Sie lebten in Angst vor diesen Mischwesen, die so anders aussahen und fürchteten, sie würden den Dämonischen Kräften verfallen. Ohne abzuwarten löschten sie alsbald alle Mitglieder dieses Kultes und ihre kleinen Experimente aus und das geheimnis blieb auf ewig verschollen. Die Ereignisse gerieten in vergessenheit. Doch es kommt vor, das heutzutage noch immer ein paar Besessene durch die Welt streunen. Doch woher sie kommen, das weiß niemand..."


Tagebuch eines Regierungsforschers

Mittwoch, 25. , 21.00 Uhr
geheimes Regierungslabor
Unstedt, nahe der Stadt ohne Namen

Mein erster Tag hier. Man bin ich aufgeregt! Schon als ich herein kam, schlug mir eine Welle von seltsamer, ungewöhnlicher Auren der Insassen entgegen, die hier lebten. Ich sah vieles. Viele Wesen konnte ich nicht einmal beim Namen benennen. Meine gute Mutter würde mir wohl nicht glauben, wenn ich ihr erzählte, das ich nun einen ziemlich gutbezahlten Job in einem dieser vielen, strenggeheimen Regierungslaboren ergattert hab. Meine Aufgabe ist eigentlich ziemlich leicht. Jeder hier bekommt ein seltenes Wesen zugeteilt, das gefangen wurde und bisher noch unererforscht ist und so viel wie möglich darüber heraus finden. Bin echt gespannt. Forschung liegt mir eben.

23.00Uhr
Ich bin müde. Also so ríchtig müde. Wir mussten so früh hierher kommen im Schutze der Dunkelheit, damit die normalen Leute das nicht sofort mitbekamen. Ich leg mich gleich aufs Ohr, auch wenn ich sicher vor Spannung nicht einschlafen kann. Darius, einer der hohen Tiere hier, hat mir bereits ein Bild von meinem Objekt gegeben. Für was besonderes, sieht er doch ziemlich Menschlich aus, oder? Ich denk ich klebe es hier ein:


Also, ich finde ja, das man vielleicht nicht so ganz auffällig draußen rumlaufen sollte. Aber ich muss schon sagen... diese Zipfelmütze mit der verzierung und der Mantel stehen ihm irgendwie. Ich weiß leider nur seinen Namen. Er heißt Kosuna Kaito Yoshi. Ziemlich seltsam. Sieht aber, bis auf die Kleidung vielleicht und das seltsame Zeichen unter seinem Auge, ziemlich normal aus. Naja, ich denke ich sollte dann mal wirklich schlafen gehen.


Donnerstag, 26., 12.00Uhr
immer noch im Labor

Wow. Mehr fällt mir nicht ein. Ich habe ihn heute zu Gesicht bekommen. Das stellte meine kühnsten Vorstellungen in den Schatten. Also erstmal... er hat mir einen gehörigen schrecken eingejagt. Auf der Bleistiftskizze sah er nicht mal halb so gruselig aus, wie in echt. Er sieht aus wie der typische, gutaussehende, düstere Bösewicht aus irgendwelchen Geschichten. So hab ich mir das eigentlich immer vorgestellt, als ich noch klein war. Als ich ihn  schüchtern begrüßte, hat er mich angelächelt. Als wollte er mich auffressen!



Und dann war da auch noch eine seltsame Stimme- sie schien von seiner rechten Hand zu kommen. Er hat leicht genervt darauf geantwortet. Seine langen Haare schimmerten zu jeder Zeit gräulich und seine Schlitzaugen glühten rot. ansonsten war seine Kleidung, bis auf die schuhe und die Hose, die rot waren, in lila gehalten. Der lange Mantel, die seltsame Mütze, ja selbst seine Haut und die spitzen Ohren schimmerten lila. Doch es kam noch überraschender. Ich hätte alles erwartet. Arroganz, Kälte, Drohungen. Doch er war freundlich. Also so richtig nett. Lieb. Einem sofort sympatisch. Unschuldig und naiv. Es wirkte total irrational. Er sagte ich solle ihn Suna nennen. Ich wollte mich ja nicht blamieren, also lud ich ihn ein zu seinem kleinen Haus, das ich mir mit ihm teilte. Erst grundlegende Dinge. Sein Alter wusste er nicht mehr. Suna war ziemlich schmächtig und mittelgroß- nicht gerade der Kämpfertyp. Und an dem abend, nach langen gesprächen mit ihm, in denen er mir breitwillig auskunft gab, erfuhr ich dann endlich, was noch alles so besonderes an ihm war. Er war bessesen. Von einem Dämonen namens Rahspidor. Die beiden stritten ziemlich oft. Rah, wie er ihn nannte, war nichts weiter als ein rotes Auge auf seiner Handfläche. Im laufe der zeit bemerkte ich, dass die beiden wie Feuer und Wasser waren. Rah war zuiemlich unfreundlich, beleidigend und zeterte und kritisierte seinen Wirt in einem fort. Suna, der langsam aber sicher wütend wurde, bezeichnete ihn nach einem langen hin und her als "Hubelschlunze". Dann war ruhe. Ich werde ihn mal bei gelegenheit fragen was eine "Hubelschlunze" ist. Suna ist wirklich echt seltsam. Leicht tollpatschig,  freundlich und auch ein bisschen naiv doch ich war mir nicht ganz sicher, ob da nicht doch noch etwas anderes ist... nein sicher nicht. Ich hab eben doch Glück mit meinem Forschungsobjekt!




Freitag, 27., 17.00Uhr
Unser gemeinsames Wohnhaus im Labor

Ich hatte noch keine Zeit zu schreiben. Der Tag war wirklich erfolgreich. Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen gehabt- ich habe Suna schon nach so kurzer Zeit echt liebgewonnen, was verboten war. Schließlich war er ja nur ein Forschungsobjekt, etwas, was der regierung weiterhelfen könnte. Heute Vormittag erzählte er mir etwas über Rah. Der war nicht wirklich begeistert, doch Suna brachte ihn mit einem leicht beängstigenden Knurren zu Ruhe. Rahs wahrer Körper war zerstört, nur noch sein Geist und damit auch alle dämonischen Kräfte waren in Sunas Körper gebannt. Bevor ich zu viel schreibe, hier ein Bild, was mir Suna freundlicherweise von Rah gemalt hat. Ich muss sagen, das kann er wirklich gut:

huh, dem will ich nicht in echt begegnen... Ich merkte mit der Zeit, dass Suna ziemlich viel aß. Wenn es nicht Essenszeit war, dann knabberte er fast immer mit seinen spitzen weißen Zähnen an einer Möhre oder an irgendetwas anderem. Er sagte mir, dass man, wenn man eine zweite Seele im körper hatte, ja auch für diese Energie brauchte. So musste der Wirt Lebensenergie aufbauen, für sich und seinen Partner. Und es gab nur zwei möglichkeiten. Schlafen oder Essen, wobei Suna sich für zweiteres entschieden hatte. Ich wurde hellhörig und fragte ihn, was denn geschah, wenn er denn nicht genug ernergie hätte. Er lächelte wieder sein altbekanntes lächeln und erzählte mir, dass es möglich wäre, für den Dämonen, den Wirt zu verlassen. Dafür müsste er jedoch sich einen anderen Tierischen Körper suchen um in den zu schlüpfen und damit auf die Jagd zu gehen. War ihm aber zu kompliziert, wie Rah meinte. Mir viel es schwer meinen Triumph zu verbergen. Das war es. Die möglichkeit den dämonen vom Körper zu trennen. Man konnte ihn irgendwo anders einsetzten und vielleicht damit eine völlig neue Waffe produzieren. Suna sagte ich natürlich nichts von meiner Idee.


20.00Uhr
Ich traf mich danach sofort mit dem Vorsteher und erläuterte ihm meine Idee. Er war begeistert. Gleich morgen würden wir es ausprobieren. Ich war echt gespannt, doch irgendwo in mir plagt mich mein schlechtes Gewissen. Es war klar, das der Junge, wenn das Experiment gelang, sterben würde. Denn ohne seinen Dämonen ist er nutzlos und er weiß zu viel... Noch etwas. Ich bin mir nicht sicher... aber mir war, als hätte er gelächelt, als ich von meinem gespräch zurück kam und ihm sagte, das wir morgen ein echt tolles und hilfreiches Experiment vorhaben. Nicht freundlich... eher selbstgefällig. Und dann spürte ich seinen kalten, roten Blick im Nacken. Ich frage mich gerade, ob er wirklich so naiv ist und dumm wie wir gedacht haben... aber nein. Ich sehe schon gespenster. Er ist einfach nur ein seltsamer Junge, der nett ist, etwas tollpatschig und von dem ich mich leider morgen verabschieden muss...
Naja... ich sollte wohl jetzt schlafen. Morgen wird ein ereignissreicher Tag werden. Wird schon schiefgehen.


Geheimer Brief an den Minister für Kriegforschung:

Sehr geehrter Herr Minister,
ich freue mich nicht ihnen die schreckliche Mitteilung machen zu müssen, das das geheime Regierungslabor nr.15 für übernatürliche Kriegsforschung gestern durch einen Unfall vollkommen zerstört wurde. Wir wissen noch nicht was es ausgelöst hat, doch ein paar wenige überlebende berichten, das ein seltsam gekleideter Junge, wir vermuten Experiment 101, aus den Trümmern erschien und laut kichernd verschwand
(an dieser Stelle musste das vivi gerade losprusten.. ka warum, wollt ich euch nur mal mitteilen XDD).
Wir vermuten einen Spion im Auftrag einer bisher nicht bekannten, terroristischen Organisation dahinter, der sich hier eingeschlichen hatte. Man sagt, dass drei viertel der Experimente unbeschadet fliehen konnte. Man ist sich nicht sicher, ob er etwas damit zu tun hat. Wir erdenken einen Steckbrief zu seiner festnahme auszuhängen. Wer weiß, was dieser irre noch vorhat.
[...]



Somit waren die düsteren, unmenschlichen Machenschaften von regierungslabor nummer 15 engültig zu


~Ende~





für die, die noch nicht genug von ihm haben ;P 
original Charakter :
"The legend of Zelda" - Vaati
 
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