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  1. Die Götter
 
Die Götter




In einer Welt, in der die Menschen und menschenähnliche Wesen nach höchster Weisheit strebten, war selbst dem Dümmsten unter den Dummen klar, dass diese Welt, mit all ihren Einzelheiten und lieblichen Details, den vielen unterschiedlichen Leben und Facetten, niemals von einem so simpel gestrickten und vergleichlich schwachem Volk wie den Menschen hatten erschaffen werden können. Und so suchte man noch größeren übermächtigen Wesen. So entdeckte man die Götter. Bis dato waren sie überall in der Welt, zwar nicht körperlich, aber ihre Ideale, ihre Schöpfungen und ihre Macht erfühlte jeden Winkel dieser Welt. So fand man die großen, zahlreichen Götter, die selbst in einer völlig anderen Welt lebten. Eine andere, speziell erschaffene, die viel stärker und größer war und in der Lage die großen Kräfte der vielen Schöpfer aufzunehmen ohne- wie diese Welt- zu zerbersten.

Irgendwie schienen die vielen Götter einen Gefallen an eben dieser Welt zu finden, da jeder von ihnen etwas zu der Einzigartigkeit und Vielfalt beigetragen hat.
Es gab jedoch so viele von den Göttern, einige davon stärker, andere schwächer, dass sie in 4 Gruppen eingeteilt wurden. 4 Klassen, die sich nach der Stärke, nach dem Alter und dem Umfang des von ihnen Erschaffenen in jener Welt richteten.

***







Textausschnitt aus den Chroniken dieser Welt:

[...]
Die großen, mächtigen Urväter und Mütter, die Onodeus, waren die Ersten, die das Land so formten, wie es einmal werden sollte. Gaia erschuf Berge und Täler, Flüsse und Seen. Aero schenkte der Welt einen großen, blauen himmel, und die Luft, die Stürme und die warmen Fürhlingswinde, um das Leben und Atmen zu ermöglichen. Vidaros schaffte Leben in diese welt, ob Pflanzen ob Tiere und am Ende schenkte er sie ihr den Menschen. Ying und Yang erschufen Tag und Nacht, um dieser Welt Abwechslung und die Möglichkeit zur Einzigartigkeit und Vielfalt zu geben. Doch erst wirklich zum Leben erweckte sie die große Hora, Göttin der Zeit und Welten. Sie schenkte der Welt die kostbare Zeit um alles Leben sich verändern zu lassen. Auf das es in dieser Welt immer fort weiter gehe und niemals Bewegungslosigkeit und Stille einkehrt.
Jedoch die Magie, die Kraft, die Intelligenz und die Energie zum Leben und zu sein, schenkte der Vater der Götter dieser Welt zuletzt selbst.

Nach dieser Zeit kamen die anderen Götter, die Kinder der Onodeus, die Abspaltungen der Götter, Dideus genannt und gaben mit ihren Kräften, die weit weniger mächtig aber dennoch unerreichbar waren, dieser Welt mehr Facetten. Sie formten die groben Konturen zu etwas Erkennbarem, Detailreicherem, um die Schönheit und Vielfalt zu verstärken.

Doch auch die ehrwürdigen Dideus bildeten Abspaltungen, ihre "Kinder", genannt Tredeus. Jene waren als die Diener der Onodeus bekannt und an der Anzahl viele,  mehr oder weniger mächtig , mit großer Ähnlichkeit zu den Menschen. Dennoch besaßen sie immer noch große Macht, doch es war ihnen möglich mit ihrem Körper auf der Welt zu wandeln, ohne diese zu zerstören.

Jeder dieser Gottheiten war zwar niemals menschlich, weder den Versuchungen noch den Sehnsüchte oder gar den Denkweisen waren den Menschen ähnlich. Viele mochten denken, dass die Götter allmächtig waren, niemand konnte etwas vor ihnen geheim halten, sie könnten in die Köpfe der Menschen sehen. Bereits geklärt ist, dass die Götter jedoch nur den Weitsinn und die Weisheit besaßen in die Herzen der Menschen zu sehen. Denn auch die letzten Tredeus sind uralt und weise.

Doch trotz des angebetenden Perfektionismus, gibt es auch schwarze Schafe unter den Göttern. Denn die Tredeus wurden ungewollt menschlich und es kam die Gefahr, die wichtigste Regel die es im Götterhort gab zu brechen.


"Gehe niemals eine Bindung mit einer Götterschöpfung ein!" 



Doch jene Götter, die die Regel brechen, werden als abtrünnige Götter, die Gefallenen, die Kadeus bezeichnet. Gemieden von den anderen Göttern und für ewig verbannt vom Götterhort. Ihnen wird auch ein gutes Schicksal auf der Erde verwehrt, denn selbst die Menschen meiden, von einem unterbewussten Urinstinkt aus gelenkt, diese Abtrünnigen.[...]

Jeder achtet die Götter, ob durch den gelehrten Respekt durch die Eltern, als auch durch die Macht, die die Menschen unterbewusst dazu zwingt, ihnen Loyalität entgegen zu bringen. Nur wenige können sich davon losreißen und wahren Hass und Verrat an den großen Erschaffern verüben.
[...]



~Ende~






 
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