sun-of-life
  Daphne
 
Daphne
(RS:Suibou Touji - Jagd auf Lyrian)




"Der Junge schaute sie an. Sein schwarzen, glatten Haare leuchteten leicht in der Untergehenden abendsonne, die durch das verstaubte Glasfenster fiel. Und seine Augen. Genüsslich blickte sie auf die zwei lilane perlen, die etwas faszinierendes ausstrahlten. Sie hatte sich in sie verliebt, in ihre Stärke, in den Mut, den sie ausstrahlten. Sie lächelte leicht und schaute wieder auf den Boden, wo ihre alten und verblichenen Karten noch immer fein säuberlich dalagen. °Willst du wirklich eine Antwort auf deine Frage°,flüsterte sie leise. Sie wagte es nicht lauter zu sprechen.  Sie spürte, wie sie die Kraft ihrer Ahnen durchströmte. °Ja... ich muss es wissen°,antwortete der Junge knapp. Seine monotone, samtene Stimme regte etwas tief in ihr, dass sie vorher noch noch nicht gekannt hatte. Lange schaute sie ihn stumm an. Sein ernster, fesselnder Blick ruhte auf ihr, sodass es fast unerträglich war. Er war ernst für sein Alter. Seine Miene war kalt aber in seinen Augen glomm ein warmer Funken. °Nun gut°, das Mädchen schloss die Augen und wisperte ein paar Worte. Dann spürte sie, wie die Magie ihres sich um sie herum bewegte. Sie tanzte. Erst vorsichtig und langsam. Dann immer schneller und wilder. Die leuchtenden Flammkugeln, die den Raum spärlich erleuchteten erloschen eine nach der anderen. Ein Windstoß ließ die Tür zuknallen und warf eine Vase auf dem Tresen um. Der Junge schaute sie ruhig an, ohne mit der Winper zu zucken, doch das Mädchen hatte die Augen noch immer geschlossen. Dunkelheit herrschte im Raum, während der magische Tanz immer wilder wurde und die Luft von ihrer Anwesenheit prickelte. Dann war alles vorbei. Schlagartig leuchteten die flammenden Kugeln wieder ruhig auf und schwebten leicht wie Federn durch die Luft. Die Tür öffnete sich mit einem leichten Knarzen und das Mädchen öffnete ebenfalls die Augen. Der Junge schaute sie an.  °was ist nun?°,fragte er leise. Dringend suchte er nach einer antwort. Daphne wandte den Blick in richtung Karten und... zuckte überrrascht zusammen. °Du wirst... großes Vollbringen. Du wirst der welt einen wechsel bringen. Doch es wird seinen Preis geben. Das Schicksal ist auf deiner Seite und...°,sie stoppte. °Was...?°,fragte er leise und ihr wurde ganz leicht ums herz, als sie wirkliche Sorgen in seiner Stimme sich einbildete. °Es scheint, als hätten die Götter dir ein geschenk gegeben...°, ihr Blick fiel auf eine der Karten, deren farbe erblasst war und ergraut..."

"Ich liebte ihn. Seit ich ihn das erste mal sah. Ganz sicher, auch wenn ich es hätte abstreiten sollen. ich kannte ja noch nicht einmal seinen namen. Doch dann verschwand er für immer. Nur die erinnerung blieb. So dachte ich jedenfalls..."

Name:Daphne
Nachname:/
Alter:17

Rasse:Ihre Rasse ist so alt, dass sich niemand mehr an den namen erinnern kann. Nur bekannt ist, dass sie Flügel haben, wie engel, die sie jedoch verstecken können, die ungewöhnlichen Augenfarben und die bunten Haare, in denen alle Farben des Regenbogens zu sehen sind. Außerdem werden alle neuen Kinder in den Glauben an Magie und Schicksale erzogen und können ihre Fähigkeiten ausleben sofern sie das nötige talent dazu haben (und das hat Daphne). Die Karten beschützen sie.
Charakter:Man könnte Daphne einem Wort perfekt beschreiben. Seltsam. Oder wahlweise auch merkwürdig, verrückt, komisch -nicht im humorvollen Sinne- oder im extremfall sogar völlig durchgeknallt. Und das stimmt. Schon als Kind hatte sie eine fabile für die Sitten ihrer Familie und mit 8 begann sie bereits Karten zu legen . Sie ist eigensinnig und überzeugend, wenn es darum geht ihren Glauben zu verteidigen. Eigentlich redet sie recht viel und sie gehört zu der Art von Leuten, die sich schnell anpassen können. Und zwar nicht nur an das Umfeld an sich... sondern auch an die Menschen. Sie ist sehr wechselhaft, an guten Tagen kann sie ausgelassen lachen aber manchmal wirkt sie einfach allein und verschlossen. Niemand weiß was in Daphnes Hirn alles herumspukt, weshalb sie manche schon mal mobben, weil sie einfach anders tickt. Doch das ist ihr egal. Ihr liegt nicht viel daran cool zu sein bzw. mit coolen aber idiotischen "lebewesen" (ich sage bewusst lebenwesen *hüstel*) zusammen zu sein. Es ist mehr die Ausstrahlung ihrer Freunde, die Art und vor allem die kleinen Macken und die Akzeptanz gegenüber ihr, die sie zu Daphnes guten Freunden machen. Sie scheut sich nicht auch die verrücktesten Ideen auszusprechen oder zu teilen. Das Mädchen hat noch nie verstanden, warum andere Menschen Dinge nur für sich haben wollen. Manchmal sieht sie sich gar nichts als menschliches Wesen an aber das pasiert ja jedem mal, oder? ;D

"Und du machst das wirklich alles? Talismane, Schutzzauber und alles was dazu gehört?",sie schaute mich aufgeregt an. Ich lächelte leicht. "Alles außer Kartenlegen." Das Mädchen blickte mich erstaunt an. "Warum? Du hast doch so viele Karten? Warum machst du es dann nicht?" ich zögerte. Warum? gute Frage. Ich wusste es, natürlich, doch mein innerstes sträubte sich gegen die Wahrheit, die ich nie vergessen könnte. Vorsichtig antwortete ich:"Ich mag es nicht. Das ist alles..." Doch ich war mir sicher, dass sie erkennen konnte, dass ich log..."

Vergangenheit: Ihre Mutter war eine Wahrsagerin und ihre kleine Tochter wollte natürlich alles über den beruf ihrer Mutter lernen. Doch da sie ein einzelkind war und sich lieber allein in dunklen zimmern zurückzog, als mit anderen Kindern zu spielen, war sie oft allein. Doch das war Daphne egal. Sie hatte ihre Magie ihres Volkes um sich und das reichte. Ihre Mutter lehrte sie viele Dinge um damit Daphnes Potenzial völlig auszuschöpfen, denn sie war schon als ganz kleines Kind etwas...besonderes gewesen. Später jedoch wurde das geld knapp und ihre Mutter kratzte den letzten Rest zusammen um sie auf diese Akademie zu schicken, um später einen beruf zu erlernen, mit dem sie mehr geld verdienen konnte. Aber Daphne wollte das gar nicht. Dennoch tat sie ihrer Mutter diesen Gefallen. Die Flügel auf ihrem Rücken geben ihr die möglichkeit zu fliegen, aber die kann sie auch verstecken, denn auf ihrem Rücken prangt eine Tätoowierung zweier weißer Flügel, die , wenn sie es will, dort herauswachsen. Wenn sie länger frei hat, versucht sie mit ihren Fähigkeiten ein bisschen Geld nebenbei an der Straße zu verdienen. Für später, sagt sie sich dann immer.

Waffen:
Ihre alten Karten kann sie mit Magie verstärken und als Schußwaffen verwenden. Sie bewirken die  verschiedensten Dinge auf die gegner, je nach Karte.







 
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